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Eine Ausbildung im Handwerk ist der beste Plan A

Biberach – Bei der Lossprechungsfeier der Elektro-Innung im Haus des Handwerks in Biberach erhielten 26 Absolventen und eine Absolventin als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ihre Gesellenbriefe. „Seien Sie Botschafter für das Handwerk und die berufliche Ausbildung! Niemand kann besser für eine Lehre werben, als Sie“, appellierte der Biberacher Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger an die jungen Leute.

„Nichts geht mehr ohne Strom, Innovationszyklen werden immer schneller, Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde“, zeigte sich der Obermeister der Elektro-Innung Biberach, Thomas Zimmermann, überzeugt von der Bedeutung und Zukunftsfähigkeit des Elektriker-Gewerks. Prüfungsvorsitzender Bernhard Bogdan und Ausbildungsmeister Franz Luxenhofer von der Kreishandwerkerschaft sprachen allen Lehrbetrieben Dank und Lob aus. Es zeichne das Handwerk aus, Jahr für Jahr vielen jungen Menschen eine interessante Perspektive zu bieten. „Nutzen Sie dies durch Zielstrebigkeit und gute Leistungen für sich“, gaben sie den Junggesellen mit auf den Weg.

MdL Thomas Dörflinger unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung. „Eine Ausbildung im Handwerk ist kein Plan B, sondern der beste Plan A. Wer die Gesellenprüfung schafft, verdient hohe Anerkennung und hat eine hervorragende Grundlage für sein berufliches Weiterkommen“. „Damit einher geht die Verpflichtung, mehr Verantwortung für sich und andere zu übernehmen“, betonte Matthias Kniese, Schulleiter der Karl-Arnold-Schule Biberach. Auch die Klimaschutzziele könnten ohne das Elektrohandwerk nicht erreicht werden. „Dazu brauchen wir keine politischen Überschriften, sondern Fachleute. Dazu brauchen wir Sie!“, ergänzte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fabian Bacher.

Einige der Nachwuchskräfte zeigten ganz besondere Leistungen: Preise gingen dafür an Simon Laupheimer (Ausbildungsbetrieb Reiter, Biberach), Manuel Fetzer (Rehm, Oggelshausen), Jakob Ruf (Schad, Erolzheim) und Shirin Schäle (Förderer, Biberach). Eine Belobigung erhielt Fabian Göppel (Bogdan, Erolzheim). Bei den Deutschen Meisterschaften im Handwerk holte Richard Kimmich (Rittelmann, Schemmerhofen) einen tollen 1. Platz auf Kammerebene.

Alle Junggesellen fanden anerkennende Worte für die während der Lehrzeit erhaltene Unterstützung. Ob im Elternhaus, in den Ausbildungsbetrieben, der Schule oder in der überbetrieblichen Ausbildung der Kreishandwerkerschaft: „Obwohl es nicht immer leicht mit uns war, stets hat das Motto „Fördern und Fordern“ im positiven Sinn im Vordergrund gestanden“.

Die erfolgreichen Absolventen

Eric Schnabel (Ausbildungsbetrieb: Baur, Laupheim), Robert Bako und Fabian Göppel (Bogdan, Erolzheim), Julian Jakesch (Brodbeck & Kimmich, Biberach), Julian Sauter (Bronner, Ertingen), Ghulam Sakhi Azizi (Danilov, Ummendorf), Emirhan Dursun und David Schwark (Endlichhofer, Achstetten), Shirin Schäle (Förderer, Biberach), Nico Gropper (Held, Erlenmoos), Maximilian Mayerföls (Mayerföls, Bad Schussenried), Hüseyin Eren (Merkle, Biberach), Bekir Yildirim (Osswald, Laupheim), Lukas Binder, Manuel Fetzer, Leon Ginter, Stefan Löffler und Marvin Rebstock (Rehm, Oggelshausen), Ali Ahmadi, Max Fleisch, Simon Laupheimer und Paul Schneider (Reiter, Biberach) Jonas Frick (Rittelmann, Schemmerhofen), Jakob Ruf (Schad, Erolzheim), Moritz Gaibler und Dennis Schümann (Wohnhaas, Rot), Paul Keller (Ziesel, Berkheim)

 

Ein gelungener Abschluss: Die Junggesellin und Junggesellen zusammen mit dem Schulleiter der Karl-Arnold-Schule Matthias Kniese (v.l.), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fabian Bacher, Obermeister Thomas Zimmermann (4.v.l.), dem Prüfungsvorsitzenden Bernhard Bogdan (hintere Reihe 6.v.l.) sowie MdL Thomas Dörflinger (v.r.) und ÜBA-Ausbilder Franz Luxenhofer.

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