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Feinwerkmechaniker und Metallbauer erhalten ihre Gesellenbriefe

Kreis Biberach – Bei der Lossprechungsfeier der Metallinnung Biberach in der Gemeindehalle in Fischbach erhielten 19 Nachwuchskräfte nach erfolgreicher Ausbildung ihre Gesellenbriefe. Besonders erfreulich: Für hervorragende Leistungen gab es einen Preis und sechs Belobigungen sowie für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Handwerk eine weitere Auszeichnung.

„Aufregende Tage und Wochen der Vorbereitung und der Prüfung liegen hinter Euch“ meinte Obermeister Thomas Fischer zu Beginn. „Noch spannendere Jahre werden kommen. Die heutige Arbeitswelt ist in einem ständigen und sehr herausfordernden Wandel.“ Es bestünde die Gefahr, dass in Zeiten der Automatisierung die Faszination für die digitale Technik mit ihren unzähligen Möglichkeiten anderes überdecke. „Vergesst die Basics der Ausbildung nicht und vertieft sie ständig weiter“, mahnte Fischer, „auch in der modernen Welt bleibt das persönliche Wissen der Vorsprung, der Euch weiterbringt.“

Staatssekretär Thomas Dörflinger und Matthias Kniese, Schulleiter der Karl-Arnold-Schule Biberach, wiesen auf die guten beruflichen Perspektiven für die Absolventen hin und unterstrichen die Bedeutung der dualen Ausbildung. „Wer die Gesellenprüfung schafft, verdient hohe Anerkennung und hat eine hervorragende Grundlage für sein berufliches Weiterkommen.“ Eigenständiges, abwechslungsreiches Arbeiten zeichne die Metallberufe aus. Oft gehe es um individuelle Lösungen, die ein hohes Maß an Fachwissen, Flexibilität, Dynamik und Kundenorientierung erforderten. Hilfreich sei dabei auch das Netzwerk der Fachbetriebe in den Innungen.

Als Prüfungsvorsitzende der Metallbauer und Feinwerkmechaniker überreichten Wolfgang Mast mit Jan Hofmann sowie Marvin Maier, unterstützt vom Ausbildungsleiter der Kreishandwerkerschaft, Eduard Kammerer, die Urkunden und gratulierten herzlich. Mit einem Preis für hervorragende Leistungen wurde Simon Niederwieser ausgezeichnet, Belobigungen erreichten Gregor Angele, Noah Biesinger, Moritz Binder, Marwin Frick, Maurice Schmid, und Manuel Selbherr. Bei den Deutschen Meisterschaften des Handwerks erzielte Simon Niederwieser einen ersten Platz im Kammerbezirk Ulm und wurde auf Landesebene Zweiter.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Lossprechung durch Kreishandwerksmeister Max Steigitzer mit der traditionellen Formel „Gott schütze das ehrbare Handwerk“. Stimmungsvoll umrahmt wurde die Feier von den Showtanzgruppen „Jazzinger“ und „Maniac“.

Die Junggesellen im Überblick:

Metallbauer:
Noah Biesinger und Matvey Mohr (Ausbildungsbetrieb Manz, Herrlishöfen), Marwin Frick (Hau, Gutenzell), Elias Huchler (Hornung, Gutenzell), Jeremy Huwe und Manuel Rieber (Böhmer, Langenenslingen), Denis Jakobi (Waldner, Riedlingen), Lukas Kibler und Max Schwarzkopf (Fischer, Hochdorf), Simon Niederwieser (Sieber, Dettingen), Evren Özmen (Stehle, Burgrieden), Maurice Schmid (Rothmund, Bad Buchau), Lion Spähn (Estho, Gutenzell).

Feinwerkmechaniker:
Gregor Angele (Ausbildungsbetrieb Fischer, Hochdorf), Moritz Binder und Manuel Selbherr (Lock, Ertingen), Milad Mohmand (Hemmerle, Tannheim), Bogdan Rakits (Dressler, Langen-enslingen), Arsen Sheqiri (Mack, Burgrieden).

Bildunterschrift:
Ein gelungener Abschluss: Die Junggesellen zusammen mit (v.l.) Obermeister Thomas Fischer, Schulleiter Matthias Kniese, Kreishandwerksmeister Max Steigitzer (4.v.l.), Ausbildungsleiter Edi Kammerer (7.v.l.) und (v.r.) den Prüfungsvorsitzenden Marvin Maier, Jan Hofmann und Wolfgang Mast sowie Staatssekretär Thomas Dörflinger.

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