Aktuelles + Infos
 
Sie interessieren sich für eine bestimmte Information? Dann geben Sie unterhalb der Menüleiste einen Suchbegriff ein. Nach diesem Begriff werden alle bei "Aktuelles und Infos" hinterlegten Artikel durchsucht.
 
Jennifer Bürk ist beste Biberacher Zimmerergesellin
 News vom 16. September 2020
Jennifer Bürk ist beste Biberacher Zimmerergesellin    
150 Zimmerer aus den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen, haben die Gesellenprüfung bestanden. 32 davon kommen aus dem Kreis Biberach. Jennifer Bürk erhielt als Prüfungsbeste den ersten Ausbildungspreis der Zimmererinnung Biberach. Coronabbedingt wurden nur die Preisträger zur Lossprechung eingeladen.

Die Lossprechung ist der feierliche Ausbildungsabschluss in einem Handwerksberuf. Den Auszubildenden werden nach erfolgreicher Prüfung die Gesellenbriefe übergeben. Die Lossprechung habe ihren Ursprung in den handwerklichen Zünften im ausgehenden Spätmittelalter und in den nachfolgenden Jahrhunderten, sagte Innungsobermeister Max Steigitzer. Der Lehrling lebte damals in der Familie des Meisters und dieser hatte das Erziehungsrecht über ihn. „Die Eltern mussten Lehrgeld für die Ausbildung bezahlen“, sagte Steigitzer. „Früher war also auch nicht alles besser als heute“, so der Obermeister unter dem Schmunzeln der Anwesenden. Mit der Lossprechung schied der Handwerker aus dem Familienverband des Meisters aus und wurde in das Gesellenbuch der Zunft eingetragen.

„Als Obermeister der Zimmererinnung Biberach entbinde ich euch hiermit von den Pflichten des Ausbildungsverhältnisses und erhebe euch in den Gesellenstand“, sagte Max Steigitzer. Auf „Gott schütze unser ehrbares Handwerk“ antworteten die jungen Gesellen „Gott schütze es“.

Als Prüfungsbeste mit der Note 1,4 erhielt Jennifer Bürk (Ausbildungsbetrieb Küchle, Kirchberg) den Preis der Handwerkskammer und den ersten Preis der Zimmererinnung Biberach. Als Belohnung für die hervorragende Prüfungsleistung erhielt sie die Schlüssel für einen bereits bereitstehenden VW-Up. Das Auto darf sie ein Jahr lang fahren. Sämtliche Kosten übernehme die Innung, „nur den Sprit muss sie selbst zahlen“, sagte Steigitzer.

Johannes Herholz (Zimmerei Traub, Daugendorf), erhielt als Zweitbester von der Zimmererinnung einen Geldpreis von 250 Euro und Anika Kreil (Wiedmer, Achstetten) den dritten Preis mit einem Gutschein über 150 Euro. Belobigungen der Handwerkskammer erhielten Anika Kreil, Max Johann Schlosser (Müller, Baltringen), Alexander Kattner (Zimmerei Kattner, Kirchberg) und René Heinrich (Zimmerei Kuhn, Ummendorf).

Max Steigitzer dankte den Sponsoren der Innung, durch die die Preisverleihung überhaupt möglich ist. Es sei der Pandemie geschuldet, dass die Förderer nicht eingeladen wurden.

Sie habe sich sehr gut eingefunden in der „Männerdomäne“ der Zimmerer, meinte Jennifer Bürk im SZ-Gespräch. Mitverantwortlich dafür sei ihr Ausbildungsbetrieb. „Ich wollte nach dem Abitur Bauingenieurwesen studieren“. Im Vorpraktikum beim späteren Lehrbetrieb habe es ihr so gut gefallen, „dass ich geblieben bin“, verrät sie.

Als weiteres Berufsziel nannte die Preisträgerin das Vollzeitstudium Projektmanagement Bau. „Ich habe bisher wenig Auszubildende erlebt, die mit so viel Freude wie Jennifer bei der Arbeit sind und ihre Arbeit bestmöglich ausführen“, lobte ihr Ausbildungschef Hilmar Küchle. Diesen Preis habe sie sich verdient. Maximilian Schneider, zuständig für die Fort- und Weiterbildung im Bildungszentrum Holzbau, sagte: „Im Kammergebiet der Handwerkskammer Ulm haben wir einen hohen Zulauf an Zimmerern.“ Im Bildungszentrum Holzbau sei festzustellen, „dass wir kontinuierliche Steigerungszahlen haben“.

Sie haben die Zimmererprüfung bestanden
Folgende 32 Auszubildende im Landkreis Biberach haben die Zimmererprüfung bestanden:
Sebastian Darasz und Felix Eberhard (Ausbildungsbetrieb: Arnold Haus, Riedlingen). Jan Heinzle, Lukas Widmann (BWB, Riedlingen), Daniel Fink (Walser, Bad Schussenried), Jonas Lindner, Raphael Schädle (Fritschle, Uttenweiler), Bastian Petschulat (Gaiser, Oggelshausen), Max Johann Schlosser (Müller, Baltringen), Vincent Hildebrand, Silas Pfarr (Heymann, Attenweiler), Leon Borchert, Lennart Clauhsen, Nico Högerle (Jako Rot/Rot), Jennifer Bürk, Leon Rozas Humana (Küchle, Berkheim), Eric Gantner (Maiggler, Stafflangen), Niklas Heckenberger, Simon Steigmüller (Moser, Warthausen), David Schall (Scheffold, Laupheim), Andrej Dzeko (Schick und Knorr, Rindenmoos), Johannes Seethaler (Schmid, Baltringen), Kevin Winter (Uetz, Dietenwengen), Magnus Schaidnagel (Weiss, Dettingen), Anika Kreil (Wiedmer, Achstetten), Johannes Herholz, Moritz Selg (Traub, Daugendorf), Falk Gaum (Hummler, Schemmerberg), Elias Traub (Kappler, Arlach), René Heinrich, Patrick Matzenmüller (Kuhn, Ummendorf) und Alexander Kattner (Kattner, Kirchberg)

Bericht und Foto: Schwäbische Zeitung, Josef Aßfalg

Ausbildungsprämie ab sofort abrufbar
 News vom 21. August 2020
Ausbildungsprämie ab sofort abrufbar    
Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsbetriebe in allen Bereichen der Wirtschaft und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben.

Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können ab Anfang August Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus, Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben beantragen.

Ausbildungsprämien:
Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.
Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.´

Wichtig: Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Voraussetzungen und Antrag:
Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten diese Kriterien:
- Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder
- der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Weitere Einzelheiten sowie die Antragsunterlagen finden Sie hier:
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Fragen und Antworten zum Programm finden Sie hier:
www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Thema-Aus-Weiterbildung/faq-bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Neue Ausbildungsmotive für Betriebe
 News vom 07. August 2020
Neue Ausbildungsmotive für Betriebe    
Viele Handwerksbetriebe wollen auch in der Corona-Krise an ihrem hohen Ausbildungsengagement festhalten. Auszubildende zu gewinnen ist jedoch herausfordernder denn je. Bundesweit fallen Berufsorientierungsmessen, -informationstage und Veranstaltungen aus, die wichtige Kontaktpunkte zu Jugendlichen sind. Mit neuen Motiv-Angeboten unterstützt die Imagekampagne des deutschen Handwerks Betriebe jetzt dabei, ihre Ausbildungsbereitschaft und -angebote zu kommunizieren.

Im Werbemittelportal (werbemittel.handwerk.de/node/56343) können unterschiedliche Ausbildungsmotive mit Logo, Firmenangaben und Beschreibungstext individualisiert werden. Danach können die Motive kostenfrei als Druckvorlage zur Verwendung als Plakat im Schaufenster, am Fahrzeug oder einem Flyer, als Social-Media-Posting und als Header für die eigene Facebook-Seite heruntergeladen werden.

Personalisierbare Werbemittel:
Die Ausbildungsmotive sind Teil der Imagekampagne, die auch über die Themen Ausbildung und Corona hinaus ein vielfältiges Angebot an personalisierbaren Werbemitteln bereitstellt. Weitere Infos: www.handwerk.de.

Mut zur Farbe: Maler Beck in Winterreute zeigt Thomas Dörflinger sein attraktives Gewerk
 News vom 31. Juli 2020
Mut zur Farbe: Maler Beck in Winterreute zeigt Thomas Dörflinger sein attraktives Gewerk    
Die Sommermonate nutzt Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger (CDU) wieder, um verschiedene Handwerksbetriebe im Landkreis Biberach zu besuchen. „Als Wahlkreisabgeordneter und als handwerkspolitischer Sprecher meiner Fraktion ist es für mich wichtig, nahe an den Betrieben und ihren Anliegen dran zu sein. Mit den Infos aus erster Hand sowie dem ständigen Austausch mit den übergeordneten Verbänden lässt sich eine gute Politik für das Handwerk gestalten“, sagt Dörflinger.

Im Rahmen seiner Handwerks-Tour machte Thomas Dörflinger beim Malerbetrieb von Werner Beck im Biberacher Teilort Winterreute Station. Ein Familienbetrieb mit 18 Facharbeitern und zwei Auszubildenden, der ein breites Leistungsspektrum anbietet: Von Maler-, Tapezier- und Putzarbeiten über Fassaden- und Schimmelsanierung bis zu Bäder- und Bodengestaltung sowie Wärmedämmung und Energieberatung. Drei Generationen Malermeister Beck führten den Landtagsabgeordneten durch ihren Betrieb, informierten über die weite Welt der Farben und Lacke und erläuterten die kurz vor dem Abschluss stehende Betriebserweiterung. Auf der Baustelle durfte sich Dörflinger auch in die Malerkluft werfen und unter fachkundiger Anleitung eine Innenwand streichen. „Über so gut aufgestellte Handwerksbetriebe in unserer Region freue ich mich immer. Das braucht unsere Region, das braucht unser Land. Hier wird erstklassige Handwerksarbeit geleistet, der Malernachwuchs ausgebildet und auch die Zukunft der Firma mit der Erweiterung sowie der klaren Betriebsnachfolge durch den Junior Daniel Beck fest angepackt“, sagt Dörflinger. Mit der neugestalteten Internetseite der Firma habe man auch verinnerlicht, dass die digitale Darstellung zum Handwerk heute einfach dazugehöre.

Die Zukunft des Handwerks dominierte auch den anschließenden Austausch mit Mitgliedern der Maler- und Lackiererinnung. Erfreulich ist, dass sich die Corona-Krise bisher kaum auf die Malerbranche auswirke. Die Auftragslage sei weiterhin stabil und es gebe auch keine Lieferengpässen bei Farben und Lacken. Der Schuh drückt aber, wie Innungsobermeister Ilija Kevilovski herausstellt, an einem empfindlichen Punkt: dem Fachkräftenachwuchs. Einig war man sich über die Attraktivität des Malerberufs, der abwechslungsreich und kreativ zugleich sei. Zudem würden den Azubis beste Anstellungsaussichten und ein erfüllendes Arbeitsleben winken.

Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, empfiehlt den Betrieben, selbst noch aktiver in die Nachwuchsgewinnung zu gehen: „Bildungspartnerschaften der Betriebe mit Schulen vor Ort, Teilnahme an Ausbildungsmessen oder Präsenz in den sozialen Medien bieten gute Chancen, jungen Menschen und ihren Eltern die Vorteile einer Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk nahezubringen.“ Innungsmitglied Michael Kurtenbach aus Schemmerhofen brachte es auf den Punkt: „Maler machen mit ihrer Arbeit viele Menschen einfach glücklich.“

Foto: privat

Kassensysteme: Baden-Württemberg verlängert Frist zur Umrüstung
 News vom 19. Juli 2020
Kassensysteme: Baden-Württemberg verlängert Frist zur Umrüstung    
Finanzministerin Edith Sitzmann hat verkündet, dass die Finanzverwaltung eine fehlende Umrüstung auf manipulationssichere Kassensysteme bis 31. März 2021 nicht beanstanden wird, wenn folgendes nachgewiesen werden kann:

– Die Ausrüstung der elektronischen Kassensysteme mit zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) war bis zum 30. September 2020 nicht möglich und
– es erfolgte eine verbindliche Bestellung vor dem 1. Oktober 2020.

Damit kommt die baden-württembergische Finanzministerin einer Forderung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) nach. Das Bundesfinanzministerium hatte sich geweigert, einer Verlängerung der Nichtbeanstandungsregelung über den 30. September 2020 hinaus zuzustimmen. Erfreulich ist außerdem, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen, kein Antrag beim Finanzamt gestellt werden muss. Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung des Finanzministeriums.

20200710_PM_Baden-Wuerttemberg_verlaengert_Frist_zur_Umruestung_auf_manipulationssichere_Kassensysteme_


« vorherige Seite nächste Seite »
Prinz-Eugen-Weg 17
88400 Biberach
Tel: 07351/5092-30
Fax: 07351/5092-40
 
Ab 1. Januar 2009 gilt ein doppelter Steuerbonus für Handwerkerleistungen - Wohnung modernisieren - bis zu 1.200 € Steuern sparen.
 
Mieter, Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaften können 20 % von max. 6.000,- € für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung als Bonus von der Steuerschuld abziehen - also bis zu 1.200 € pro Jahr und Haushalt (gem. neuem § 35a Abs. 3 EStG).
 
Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 07351/509230 oder per eMail an info@kreishandwerkerschaft-bc.de.


Quelle: kreishandwerkerschaft-bc.de
Stand: 27.10.20 um 01:24 Uhr