Aktuelles + Infos
 
Sie interessieren sich für eine bestimmte Information? Dann geben Sie unterhalb der Menüleiste einen Suchbegriff ein. Nach diesem Begriff werden alle bei "Aktuelles und Infos" hinterlegten Artikel durchsucht.
 
Meisterprämie schafft zusätzlichen Anreiz
 News vom 27. September 2021
Meisterprämie schafft zusätzlichen Anreiz    
Seit 1. Mai 2020 können Anträge für die Meister-Prämie eingereicht werden (siehe Link unten). Rückwirkend zum 1. Januar 2020 erhalten Meisterstudentinnen und -studenten des Handwerks eine Meisterprämie über 1.500 Euro bei erfolgreich abgelegter Meisterprüfung.

Die Prämie ist mehr als Anerkennung und Wertschätzung, weil sie einen zusätzlichen Anreiz bei jungen Menschen schafft, diesen wichtigen, oft aber aufwändigen und teuren Karriereschritt zu machen. Sie zeugt zudem von einem angemessenen Blick auf die Relevanz des Handwerks. Der Bedarf an Meister-Qualifikation ist nicht nur ungebrochen, er ist größer denn je, sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbständigkeit:
• Fachkräfte im Handwerk werden immer gesucht
• in 53 Handwerksberufen gilt die Meisterpflicht zur Führung eines Betriebs
• aufgrund der Altersstruktur stehen viele Betriebe zur Übernahme an

Karriere-Chancen im Handwerk
Aus diesem Grund sind die Chancen auf Karriere im Handwerk hervorragend. Auch für angestellte Meister stehen die Türen zur Selbständigkeit weit offen, durch den wachsenden Bedarf an altersbedingten Betriebsübernahmen. Mit der Weiterführung der Betriebe werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie die regionale Nahversorgung gesichert – ein Aspekt, der gesellschaftspolitisch einen hohen Stellenwert hat. Auch das bringt die Prämie zum Ausdruck.
„Das Handwerk ist ein fester und unersetzlicher Bestandteil der baden-württembergischen Wirtschaft und Kultur. Es ist wichtig, dass wir uns für die Zukunft des Handwerks stark machen.“
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut,
Wirtschaftsministerin B-W

Gleichwertigkeit der Ausbildungen
Seit Jahren kämpfen wir um Gleichwertigkeit der hochschulischen und berufsschulischen Ausbildungen und damit deren Gleichbehandlung. Während die Studiengebühren seit langem abgeschafft sind – und sich eine geplante Wiedereinführung aufgrund vehementer Proteste nicht durchsetzen ließ – tragen Meisterstudenten eine weit größere finanzielle Belastung. Der Meisterstudent muss viele Kosten selber tragen, wir sprechen von Beträgen zwischen 10 und 15 Tausend Euro.
Ein Ausgleich für Förderlücken ist die Prämie daher nur bedingt, aber sie ist ein Signal in die richtige Richtung. Einen angemesseneren Ausgleich versprechen wir uns von den geplanten höheren Zuschüssen, Freibeträgen und Darlehenserlassen.

Krisenfestes Handwerk
Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell auch erleben, erweist sich das Handwerk als Fels in der Brandung, als Garant für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze, als systemrelevant und krisensicher. Der Meisterbrief ist auch in dieser Hinsicht mehr als ein Qualitätssiegel.

Kursangebot der Kreishandwerkerschaft
Die Kreishandwerkerschaft Biberach bietet laufend Meistervorbereitungskurse an. Ein Service, der sehr gut angenommen wird. Wir versprechen uns von der Prämie auch einen neuen Impuls und freuen uns darauf, den Nachwuchs mit unseren Kurs-Angeboten kreishandwerkerschaft-bc.de/index.php?id=8&dateid=377&onlykat=&intern= zu unterstützen.

„Die Prämie ist auch das Ergebnis von guter Lobbyarbeit für das Handwerk. Die schafft man nur miteinander in einer starken Gemeinschaft. Und wir dürfen nicht müde werden, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks immer wieder hervorzuheben.“
Fabian Bacher
Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Biberach

Die Prämie kann ab sofort über die Website der Handwerkskammer Ulm www.hwk-ulm.de/meisterpraemie/ beantragt werden.

Effizient arbeiten - neue Methoden
 News vom 25. September 2021
Effizient arbeiten - neue Methoden    
Dieses Tagesseminar vermittelt Kenntnisse und Methoden, um die wirklich wichtigen Dinge im Arbeitsalltag voranzubringen. Dabei geht es um effizientes und strukturiertes Arbeiten und die dabei unterstützenden Methoden.

Mit Eva Nägele steht eine Trainerin zur Verfügung, die als Büroleiterin selbst mitten im täglichen Arbeitsleben steht.

Termin: 14. Oktober 2021 von 9:00 - 16:00 Uhr
Kosten: 180,00 Euro Anmeldegebühr (incl. Tagungsgetränke + Lehrgangsmaterial ohne Mittagessen)
Veranstaltungsort: Kreishandwerkerschaft Biberach, Prinz-Eugen-Weg 17, 88400 Biberach
Förderung: Aus Mitteln des ESF und des Landes B-W mit 30 %, über 50 Jahre mit 50 %, ohne Berufsabschluss 70 %.

Infos und Anmeldeunterlagen bei Karin Philippzig:
Tel: 07351 5092-30; Mail: info@kreishandwerkerschaft-bc.de

Die Anmeldeunterlagen finden Sie auch mit einem Klick auf das Modul "Weiterbildung + Termine + Anmeldung"

Texte für Presse, Homepage oder soziale Medien formulieren
 News vom 23. September 2021
Texte für Presse, Homepage oder soziale Medien formulieren    
In vielen Betrieben ist Öffentlichkeitsarbeit in der Regel Chefsache. Firmenjubiläum, Erweiterung, Geschäftsübergabe usw. sind oft mit teuren Anzeigen verbunden. Soll doch einmal ein Beitrag für gedruckte Medien, Homepage oder in den sozialen Medien erscheinen, ist dies eine echte Herausforderung.

Damit Pressemitteilungen und Fotos in den Redaktionen nicht automatisch in Ablage "P", dem Papierkorb, landen, gibt es bestimmte Regeln beim Aufbau und der Aufmachung sowie einige redaktionelle Grundvorgaben zu beachten.

Folgende Themen werden angesprochen: Sprachliche und stilistische Tipps, wie ein Text schnell und sicher formuliert wird. Wann ist eine Pressemeldung sinnvoll, wann kann diese oder ein Pressefoto eine teure Anzeige ersetzen, wie ist ein gutes Foto mit Bildunterschrift aufgebaut, was gibt es in den Sozial Media zu berücksichtigen?

Beispiele und praktische Übungen nach "Schreibrezept" versetzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage, selbst ansprechende Texte ohne großen Zeitaufwand zu schreiben und gelungene Fotos an die Redaktion zu schicken.

Als Redakteur und Mediencoach steht mit Andreas Spengler ein Referent zur Verfügung, der sein Geschäft aus erster Hand kennt.

Termin: 7. Oktober 2021 von 8:30 - 13:00 Uhr
Kosten: 80,00 Euro Anmeldegebühr (incl. Tagungsgetränke)
Veranstaltungsort: Haus des Handwerks, Prinz-Eugen-Weg 17, 88400 Biberach

Infos und Anmeldeunterlagen bei Karin Philippzig:
Tel: 07351/5092-30; E-mail: info@kreishandwerkerschaft-bc.de

Bildnachweis: KHS Biberach

Die Anmeldeunterlagen finden Sie mit einem Klick auf das Modul "Weiterbildung + Termine + Anmeldung"

Wissen, was zu tun ist - Bundestagswahl 2021
 News vom 18. September 2021
Wissen, was zu tun ist - Bundestagswahl 2021    
Am 26. September hat Deutschland die Wahl: Wer steuert künftig unser Land – und in welche Richtung? Der ZDH bündelt die inhaltlichen Erwartungen des deutschen Handwerks und macht konkrete Vorschläge, wie eine Politik für starke Betriebe, gute Ausbildung, nachhaltige Entwicklung und eine digitale Zukunft aussehen kann.

Die Erwartungen des Handwerks „Wissen, was zu tun ist.“ sowie weitere Stellungnahmen und Materialien zur Bundestagswahl können Sie auf dieser Seite abrufen.


Für uns. Für alle. Für eine gute Zukunft.
Die Corona-Pandemie ist ein disruptives Ereignis, das viele Gewissheiten grundsätzlich in Frage stellt. Wohlstand, Stabilität und Sicherheit spielen dabei eine entscheidende Rolle. Viele Menschen fragen sich in diesen Tagen besorgt: Hat mein Betrieb eine Zukunft? Ist mein Arbeitsplatz sicher? Bekommen meine Kinder eine gute Ausbildung? Wie sieht unser Land künftig aus? Schaffen wir das – gesellschaftlich, wirtschaftlich und finanziell?

Es braucht jetzt eine Politik, die unsere Betriebe, Beschäftigten und Auszubildenden in dieser schwierigen Phase unterstützt. Es braucht einen positiven Entwurf für die Zukunft. Einen Gestaltungsplan für unser Land, mit dem Ziel, Wohlstand und Beschäftigung langfristig zu sichern. Natürlich auf der Grundlage unserer Sozialen Markwirtschaft.

Das deutsche Handwerk wird seinen Teil dazu beitragen, dass unser Land gut aus dieser Lage hervorgeht. Mit Innovationskraft, nachhaltigem Handeln und seinem großem Ausbildungsengagement schafft das Handwerk seit jeher Perspektiven. Und darauf kommt es jetzt mehr denn je an. In den letzten Monaten haben wir im Handwerk viel gelernt – auch über uns selbst. Über Zuversicht, Kreativität und Verantwortung. Und über das, was zu tun ist. Dieses Wissen wollen wir einbringen.

Für uns. Für alle. Für eine gute Zukunft.

Was aus unserer Sicht zu tun ist, finden Sie unter www.zdh.de/themen-und-positionen/bundestagswahl-2021/

Biberacher Handwerk tauscht sich mit Bundestagskandidaten aus
 News vom 17. September 2021
Biberacher Handwerk tauscht sich mit Bundestagskandidaten aus    
In einer online übertragenen Podiumsdiskussion hat sich das Handwerk im Landkreis Biberach mit den Kandidaten für die Bundestagswahl am 26. September 2021 ausgetauscht. Der Einladung von Handwerkskammer Ulm und Kreishandwerkerschaft Biberach sind Kandidaten der Parteien gefolgt, die nach aktuellem Stand der Umfragen in den deutschen Bundestag einziehen.
Für die Grünen kandidiert Dr. Anja Reinhalter, für die CDU Josef Rief. In den Bundestag einziehen für die SPD will Martin Gerster, für die FDP Florian Hirt. Für die AfD ist Rebecca Weißbrodt vor Ort gewesen. Rainer Schaaf tritt für DIE LINKE an und konnte der Einladung nicht folgen. Die Moderation übernahmen Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer und Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Im Kreis Biberach gibt es mehr als 2.700 Handwerksbetriebe mit rund 17.000 Beschäftigten. Sie sind der Motor für die Wirtschaft in unserem Land. Das sieht auch Florian Hirt, der für die FDP zur Bundestagswahl antritt: „Das Handwerk mit dem Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft — das dürfen wir nicht vergessen.“ Seine Partei wolle das berufliche Bildungssystem fördern, um eine gute Grundlage zu schaffen. Statt Steuern und Abgaben zu erhöhen, soll das Geld im Handwerk bleiben, wo es für Investitionen genutzt werden könne.
Mit seiner Partei gut aufgestellt, sieht auch CDU-Kandidat Josef Rief das Handwerk: „Wichtig ist, dass wir Betriebe nicht mit Steuern und Abgaben belasten“. Die CDU wolle weg von einer täglichen hin zu einer wöchentlichen Arbeitszeit, um Handwerkerinnen und Handwerkern mehr Flexibilität auf den Baustellen zu erlauben. Dass gerade die Karrierewege im Handwerk wichtig sind, betont Rebecca Weißbrodt von der AfD: „Wir wollen größeren Fokus auf den Meister legen und dieses Berufsbild konkret fördern.“ Die Partei habe das Ziel „Mehr Meister statt Master“ schon vor der Bundestagswahl für sich definiert.
Auch Martin Gerster hebt die Bedeutung des Handwerks im Wahlprogramm der SPD hervor: „Wir wollen viel in den Umbau unserer Gesellschaft investieren, gerade im Hinblick auf den Klimaschutz. Dazu brauchen wir das Handwerk als Partner.“ Als drängendes Problem nennt er in diesem Zusammenhang den Fachkräftemangel. Gegensteuern wolle die Partei beispielsweise über eine Kostenbefreiung für Meister und Techniker. Dass auch den Grünen das Handwerk am Herzen liege, sagt Dr. Anja Reinhalter: „Wir haben extra für die Bundestagswahl eine Gruppe unter den Namen HandwerksGrün gegründet.“ Diese setze sich für alle Bedürfnisse und Belange des Handwerks ein. Gerade das Klimahandwerk, erklärt sie, spiele zukünftig bei den Sanierungen von Gebäuden eine große Rolle.

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Machbarkeit von Klimaschutzzielen müssen im Einklang stehen – darin sind sich alle anwesenden Kandidaten einig. Rebecca Weißbrodt von der AfD betont: „Es bringt nichts, wenn wir das Handwerk und die Haushalte in Deutschland belasten, wenn um uns herum nicht passiert.“ Betriebe müssten sich Umweltauflagen auch weiterhin leisten können. SPD-Kandidat Martin Gerster schlägt vor: „Umweltfreundliches Handeln muss von der Politik belohnt werden.“ So könnten etwa Innovationen aus dem Handwerk aufgegriffen und gefördert werden. Umweltschutz sollten wir nicht auf eine Partei reduzieren“, appelliert Grüne-Kandidatin Dr. Anja Reinhalter. Generell werde das Leben der Menschen dann teurer, wenn kein Klimaschutz gemacht werde.
Noch schneller möchte Josef Rief von der CDU den CO2- Ausstoß reduzieren: „Wir wollen gemeinsam mit der Wirtschaft auf innovative Ideen setzen.“ Entwickle und nutze Deutschland umweltfreundliche Produkte und Technik, würden andere Länder dem Beispiel folgen. In Deutschland allein, sagt FDP-Kandidat Florian Hirt, könne das Klima nicht gerettet werden. Seine Partei fordere eine Ausweitung des Zertifikatehandels auf internationaler Ebene. „Wir wollen Klimaschutz durch Innovationen. Wir sind für das Knowhow bekannt und müssen unsere Technologien zum Exportschlager machen“, betont er. In puncto EEG-Umlage herrscht bei den Kandidaten im Kreis Biberach Einigkeit: Sie soll abgeschafft oder zumindest gesenkt werden.

Thematisiert wurde das Thema Nachhaltigkeit, etwa durch die Schaffung neuen Wohnraums oder durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Außerdem haben sich die Kandidatinnen und Kandidaten über die Abschaffung von Dokumentationspflichten und den Mindestlohn unterhalten.

Die vollständige Diskussion ist noch bis zum Wahlwochenende am 26. September online einsehbar auf dem YouTube-Kanal der Handwerkskammer Ulm unter youtu.be/y5bk7B8Lx6w


« vorherige Seite nächste Seite »
Prinz-Eugen-Weg 17
88400 Biberach
Tel: 07351/5092-30
Fax: 07351/5092-40
 
Ab 1. Januar 2009 gilt ein doppelter Steuerbonus für Handwerkerleistungen - Wohnung modernisieren - bis zu 1.200 € Steuern sparen.
 
Mieter, Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaften können 20 % von max. 6.000,- € für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung als Bonus von der Steuerschuld abziehen - also bis zu 1.200 € pro Jahr und Haushalt (gem. neuem § 35a Abs. 3 EStG).
 
Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 07351/509230 oder per eMail an info@kreishandwerkerschaft-bc.de.


Quelle: kreishandwerkerschaft-bc.de
Stand: 20.10.21 um 11:48 Uhr