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Kassensysteme: Baden-Württemberg verlängert Frist zur Umrüstung
 News vom 19. Juli 2020
Kassensysteme: Baden-Württemberg verlängert Frist zur Umrüstung    
Finanzministerin Edith Sitzmann hat verkündet, dass die Finanzverwaltung eine fehlende Umrüstung auf manipulationssichere Kassensysteme bis 31. März 2021 nicht beanstanden wird, wenn folgendes nachgewiesen werden kann:

– Die Ausrüstung der elektronischen Kassensysteme mit zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) war bis zum 30. September 2020 nicht möglich und
– es erfolgte eine verbindliche Bestellung vor dem 1. Oktober 2020.

Damit kommt die baden-württembergische Finanzministerin einer Forderung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) nach. Das Bundesfinanzministerium hatte sich geweigert, einer Verlängerung der Nichtbeanstandungsregelung über den 30. September 2020 hinaus zuzustimmen. Erfreulich ist außerdem, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen, kein Antrag beim Finanzamt gestellt werden muss. Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung des Finanzministeriums.

20200710_PM_Baden-Wuerttemberg_verlaengert_Frist_zur_Umruestung_auf_manipulationssichere_Kassensysteme_

Neue Tacho-Verordnung beschlossen: Was fürs Handwerk gilt
 News vom 10. Juli 2020
Neue Tacho-Verordnung beschlossen: Was fürs Handwerk gilt    
Es hat lange dauert. Am 8. Juli hat das Europäische Parlament die neue Verordnung über Lenk- und Ruhezeiten, die sogenannte Tachographenverordnung, angenommen. Im Laufe der Verhandlungen hatten sich Vertreter des Handwerks immer wieder für Ausnahmen stark gemacht. Viele Forderungen wurden berücksichtig. Was jetzt gilt und was kritisiert wird.

Mit dem Straßenverkehrspaket sollen unlautere Praktiken, die die Straßen gefährlicher machen, unterbunden werden. Die EU-Politiker möchten damit Missstände wie übermüdete Fahrer auf den Straßen, manipulierbare Kontrollgeräte und Briefkastenfirmen im Osten bekämpfen. "Das Straßenverkehrspaket fördert einen fairen internationalen Wettbewerb, sichere Straßen und gute Arbeitsbedingungen für Kraftfahrer. Mir war hier besonders wichtig, dass für den Mittelstand und Handwerker keine Mehrbelastungen entstehen," sagt Markus Ferber, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.
Was gilt nach der neuen Tachographenpflicht?

Nach wie vor von der Tacho-Pflicht ausgenommen sind Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 Tonnen, die zur Beförderung von Material, Ausrüstung oder Maschinen in einem Umkreis von 100 Kilometern um den Standort des Unternehmens verwendet werden.

Wie Ferber mitteilte soll auch der Werkverkehr unter 3,5 Tonnen weiterhin von der Tachografenpflicht ausgenommen werden. "Ein Bäcker, der seine Ware ausfährt, braucht also auch in Zukunft keinen Tachographen,“ so der EU-Politiker.
Außerdem wird es Ausnahmen für das Baugewerbe geben: Baugewerbliche Fahrzeuge von bis zu 44 Tonnen sind von der Regelung ausgenommen, solange sie in einem Radius von 100 km zum Unternehmenssitz unterwegs sind.

Die Bauindustrie zeigte sich weitgehend erfreut über die verabschiedete Verordnung. Dem besonderen Bedarf von Unternehmen in Grenzregionen sei mit der Befreiung von der Tachographenpflicht für Fahrzeuge bis zu einer Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger von 2,5 Tonnen Rechnung getragen worden, sagt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.
Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen zur Beförderung von Baumaschinen, die in einem Umkreis von höchstens 100 km vom Standort des Unternehmens benutzt werden, wurden von der Tachographenpflicht ausgenommen.
Auch Fahrzeuge, die für die Lieferung von Transportbeton verwendet werden, sind von den Vorschriften zu Tachographen ausgenommen.

Was wird kritisiert?
In einem Punkt zeigte sich Markus Ferber enttäuscht vom Ergebnis: Nachdem er seine Forderung nach einer Ausweitung der Handwerkerausnahme auf 150 km im Parlament durchsetzen konnte, wurde der Vorschlag letztlich von den Mitgliedstaaten abgelehnt. "Wir hatten die Chance, hier eine erhebliche Verbesserung für unsere Handwerker zu erwirken. Leider wurde das von den Mitgliedstaaten abgeschmettert", sagte der CSU-Politiker.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßte die Einigung, bedauerte jedoch, dass trotzdem die Gelegenheit nicht genutzt worden sei, umfassendere Ausnahmen für die Betriebe festzuschreiben. Nach wie vor führten die Auflagen im Rahmen der Tachographenpflicht für die Unternehmen zu ungerechtfertigten finanziellen und bürokratischen Belastungen. Auch der ZDH hätte sich die Ausweitung der Handwerkerausnahme auf 150km gewünscht.

Wie geht es weiter?
Die neuen Regeln treten gestaffelt im Zeitraum von 2020 bis 2026 in Kraft. Wie Ferber erklärt, ist die Neuerung der Tachografenpflicht nur ein Teil des Straßenverkehrspakets, das vor allem für die Logistikbranche wichtige Änderungen bringt. "Die Regelung zu den Lenk- und Ruhezeiten treten 20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union - das bedeutet wahrscheinlich noch in diesem Jahr - in Kraft," sagt Ferber.

Quelle: www.deutsche-handwerks-Zeitung.de 09.07.2020

Ausbildungsprämie: Ermutigung für betroffene Betriebe
 News vom 01. Juli 2020
Ausbildungsprämie: Ermutigung für betroffene Betriebe    
Kleinere und mittelgroße Handwerksbetriebe (bis 249 Mitarbeiter), die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind, können bei Beibehaltung oder Ausweitung ihres bisherigen Ausbildungsniveaus demnächst Prämien beantragen.

Von einer erheblichen Betroffenheit ist auszugehen, wenn das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum einbrach.

Die Investition in Auszubildende ist auch in dieser schwierigen Situation wichtig und wird sich vor allem im nächsten Aufschwung auszahlen, wenn Fachkräfte dringend benötigt werden.

Wichtig ist nun, dass die Prämie schnell kommt und die Beantragung unbürokratisch gestaltet wird. Sobald näheres dazu bekannt ist, informieren wir weiter.

Heute Geselle - Morgen Meister! Infoabend am 07. Juli um 17:30 Uhr
 News vom 25. Juni 2020
Heute Geselle - Morgen Meister! Infoabend am 07. Juli um 17:30 Uhr    
Im Bereich der beruflichen Weiterbildung hat die Kreis-handwerkerschaft Biberach (KHS BC) viele interessante Angebote für Sie: Dazu gehören die Meisterkurse Teil 1 u. 2 für Metallbauer und Feinwerkmechaniker, die allgemeinen Teile 3 und 4 für alle Berufe sowie der Lehrgang zum KFZ-Servicetechniker.
Neu im Angebot ist der Computerkurs „Kompakt“ mit Word, Excel, Outlook, PowerPoint und Windows 10.

Kommen Sie am Mittwoch, 07. Juli um 17.30 Uhr zur KHS nach Biberach, Prinz-Eugen-Weg 17. Dort erhalten Sie unverbindlich Infos zu Lehrgängen in allen Berufen, zu Fördermöglichkeiten und Zulassungsvoraussetzungen.

Eine Anmeldung ist erforderlich bei Frau U. Kammerer:
Tel: 07351/5092-33; Mail: u.kammerer@kreishandwerkerschaft-bc.de

P.S. Sichern Sie sich jetzt die Meisterprämie - sie gilt zunächst nur bis 31. Dezember 2021!

Meisterprämie schafft zusätzlichen Anreiz
 News vom 18. Juni 2020
Meisterprämie schafft zusätzlichen Anreiz    
Seit 1. Mai 2020 können Anträge für die Meister-Prämie eingereicht werden (siehe Link unten). Rückwirkend zum 1. Januar 2020 erhalten Meisterstudentinnen und -studenten des Handwerks eine Meisterprämie über 1.500 Euro bei erfolgreich abgelegter Meisterprüfung.

Die Prämie ist mehr als Anerkennung und Wertschätzung, weil sie einen zusätzlichen Anreiz bei jungen Menschen schafft, diesen wichtigen, oft aber aufwändigen und teuren Karriereschritt zu machen. Sie zeugt zudem von einem angemessenen Blick auf die Relevanz des Handwerks. Der Bedarf an Meister-Qualifikation ist nicht nur ungebrochen, er ist größer denn je, sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbständigkeit:
• Fachkräfte im Handwerk werden immer gesucht
• in 53 Handwerksberufen gilt die Meisterpflicht zur Führung eines Betriebs
• aufgrund der Altersstruktur stehen viele Betriebe zur Übernahme an

Karriere-Chancen im Handwerk
Aus diesem Grund sind die Chancen auf Karriere im Handwerk hervorragend. Auch für angestellte Meister stehen die Türen zur Selbständigkeit weit offen, durch den wachsenden Bedarf an altersbedingten Betriebsübernahmen. Mit der Weiterführung der Betriebe werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie die regionale Nahversorgung gesichert – ein Aspekt, der gesellschaftspolitisch einen hohen Stellenwert hat. Auch das bringt die Prämie zum Ausdruck.
„Das Handwerk ist ein fester und unersetzlicher Bestandteil der baden-württembergischen Wirtschaft und Kultur. Es ist wichtig, dass wir uns für die Zukunft des Handwerks stark machen.“
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut,
Wirtschaftsministerin B-W

Gleichwertigkeit der Ausbildungen
Seit Jahren kämpfen wir um Gleichwertigkeit der hochschulischen und berufsschulischen Ausbildungen und damit deren Gleichbehandlung. Während die Studiengebühren seit langem abgeschafft sind – und sich eine geplante Wiedereinführung aufgrund vehementer Proteste nicht durchsetzen ließ – tragen Meisterstudenten eine weit größere finanzielle Belastung. Der Meisterstudent muss viele Kosten selber tragen, wir sprechen von Beträgen zwischen 10 und 15 Tausend Euro.
Ein Ausgleich für Förderlücken ist die Prämie daher nur bedingt, aber sie ist ein Signal in die richtige Richtung. Einen angemesseneren Ausgleich versprechen wir uns von den geplanten höheren Zuschüssen, Freibeträgen und Darlehenserlassen.

Krisenfestes Handwerk
Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell auch erleben, erweist sich das Handwerk als Fels in der Brandung, als Garant für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze, als systemrelevant und krisensicher. Der Meisterbrief ist auch in dieser Hinsicht mehr als ein Qualitätssiegel.

Kursangebot der Kreishandwerkerschaft
Die Kreishandwerkerschaft Biberach bietet laufend Meistervorbereitungskurse an. Ein Service, der sehr gut angenommen wird. Wir versprechen uns von der Prämie auch einen neuen Impuls und freuen uns darauf, den Nachwuchs mit unseren Kurs-Angeboten kreishandwerkerschaft-bc.de/index.php?id=8&dateid=377&onlykat=&intern= zu unterstützen.

„Die Prämie ist auch das Ergebnis von guter Lobbyarbeit für das Handwerk. Die schafft man nur miteinander in einer starken Gemeinschaft. Und wir dürfen nicht müde werden, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks immer wieder hervorzuheben.“
Fabian Bacher
Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Biberach

Die Prämie kann ab sofort über die Website der Handwerkskammer Ulm www.hwk-ulm.de/meisterpraemie/ beantragt werden.


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Prinz-Eugen-Weg 17
88400 Biberach
Tel: 07351/5092-30
Fax: 07351/5092-40
 
Ab 1. Januar 2009 gilt ein doppelter Steuerbonus für Handwerkerleistungen - Wohnung modernisieren - bis zu 1.200 € Steuern sparen.
 
Mieter, Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaften können 20 % von max. 6.000,- € für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung als Bonus von der Steuerschuld abziehen - also bis zu 1.200 € pro Jahr und Haushalt (gem. neuem § 35a Abs. 3 EStG).
 
Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 07351/509230 oder per eMail an info@kreishandwerkerschaft-bc.de.


Quelle: kreishandwerkerschaft-bc.de
Stand: 30.11.20 um 06:19 Uhr