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<td valign=Metallinnung verabschiedet 36 Jungesellen
 News vom 28. März 2018
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Metallinnung verabschiedet 36 Jungesellen
   
36 junge Gesellen der Metallinnung Biberach haben in der Festhalle Fischbach bei der Lossprechungsfeier ihre Gesellenprüfungszeugnisse erhalten. Zwei Prüflinge wurden mit einem Preis ausgezeichnet und vier erhielten eine Belobigung.

"Spannende Tage und Wochen liegen hinter Euch, in denen Ihr die Prüfung gemeistert habt", sagte Obermeister Thomas Fischer bei seiner Begrüßung, aber noch spannendere Jahre lägen vor ihnen. Noch nie sei der Wandel in der Welt so schnell und die Arbeitswelt so vielseitig und bunt gewesen wie heute. Die Maschinen würden heute in der Werkstatt vor Ort bedient, "vielleicht erledigen wir das in einigen Jahren von zu Hause aus", blickte Fischer voraus. Er befürchte, dass in diesen Zeiten der Automatisierung und der Faszination über die digitale Technik die Wertschätzung der handwerklichen Basics leicht verloren geht. "Ihr habt einige dieser Basics in der Ausbildung kennengelernt, Ihr dürft sie nicht aus den Augen verlieren", mahnte Fischer, auch in der automatisierten Welt ist das Wissen der Vorsprung, der Euch weiterbringt."

Er freue sich, "dass Sie nach dreieinhalbjähriger Ausbildung das Etappenziel Gesellenbrief' erreicht haben", sagte der Prüfungsvorsitzende der Feinwerkmechaniker, Bernhard Meyer, in seinem Grußwort. Die Grundlage für diesen Erfolg sei das duale Ausbildungssystem, die gemeinsame Zusammenarbeit von Schule und Betrieb. "Bei der Prüfung und bei den Fachgesprächen ist mir aufgefallen", dass das Handwerk eine sehr gute Qualität liefere. Da sei technisches Verständnis und Problemlösungsfähigkeit gefragt.

Die Prüfungsvorsitzenden Bernhard Meyer (Feinwerkmechaniker) und Wolfgang Mast (Metallbauer) übergaben mit Eduard Kammerer, dem Leiter der Ausbildungswerkstatt Metall von der Kreishandwerkerschaft, den Gesellen die Gesellenprüfungszeugnisse. Thomas Baur und Manuel Boscher erhielten einen Preis mit einem Sachgeschenk und Johannes Rettig, Edmund Waiger, Tobias Rief und Jan Hölzle eine Belobigung. Beim Leistungswettbewerb auf Kammerebene erreichte Marcel Betz den zweiten Platz, Marvin Maier kam auf den dritten und Martin Müller erreichte den vierten Platz. Die Preisträger wurden mit viel Beifall der Besucher beglückwünscht.

Gesellen Thomas Baur, Johannes Rettig, Christina Gräter und Amancho Azunwil überbrachten Dankesworte. Dabei schwelgten sie auch in Erinnerungen an ihre Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.

Dieser Jahrgang zähle zu den Besseren der vergangenen Jahre, befand Eduard Kammerer im Gespräch. Und: Alle Absolventen hätten nach der Prüfung einen Arbeitsplatz, "es steht keiner auf der Straße".

Der 23-jährige Nigerianer Amancho Azunwil ist seit sechs Jahren in Deutschland und hat seine Ausbildung als Metallbauer abgeschlossen. "Heute bin ich sehr glücklich", sagte Azunwil, am Anfang sei es wegen der Sprachkenntnisse etwas schwer gewesen. Er wohnt in Biberach und hat seine Ausbildung in Riedlingen gemacht. Nun hat er eine Arbeitsstelle in Biberach.
Musikalisch wurde die Lossprechungsfeier von der Band MoECrew umrahmt. In seinem interessanten Vortrag "Zünfte und damalige Gesellen" blickte der Historiker und ehemalige Kreisarchivar Kurt Diemer auf die Geschichte der Biberacher Zünfte in den vergangenen Jahrhunderten zurück (Bericht folgt).

Die jungen Gesellen im Einzelnen:
Feinwerkmechaniker: Tim Bairle und Simon Käppeler, Ausbildungsbetrieb Gehweiler & Lehn, Betzenweiler; Thomas Baur und Christine Gräter, Böhmer, Langenenslingen; Christian Vogel und Manuel Boscher, Lock, Ertingen; Johannes-Noah Braun, Johannes Rettig und Heiko Rüß, Fischer, Biberach; Daniel Dyck und Besar Emani, Dressler Langenenslingen; Kevin Fetsch und Heiko Maier, Reck, Betzenweiler; Maxl Krause, Fink & Pleil, Eberhardzell; Michael Kühltau und Edmund Walger, Wahl, Ertingen; Julian Maier, Heckenberger, Schemmerhofen; Marcel Schiefele, Hemmerle, Tannheim; Markus Spöcker, Kneer, Ertingen.
Metallbauer: Timo Schwarz und Pascal Steinhart, Ausbildungsbetrieb Häussler, Heiligkreuztal; Patrick Busanny und Alexander Malachatko Schmid, Baltringen; Jannik Link und Jan Ufer, Manz, Herrlishöfen; Patrick Böhmer, Böhmer, Langenenslingen; Amancho Azunwil, Gebr. Waldner, Riedlingen; Stefan Bast, Sieber, Dettingen; Jan Hölzle, Schäfer, Mietingen; Sebastian Koch, Fesseler, Hochdorf; Fabian Kugler, Rothmund, Bad Buchau; Tobias Rief, Schmid, Muttensweiler; Rexhep Shotani, Gabler, Biberach; Simon Stadler, Braunger, Obersulmetingen; Stefan Wermelskirchen, Gögler, Bad Schussenried.

Bericht und Bild: Schwäbische Zeitung, Josef Aßfalg

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<td valign=Die Frauen verstehen ihr Handwerk bestens!
 News vom 26. März 2018
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Die Frauen verstehen ihr Handwerk bestens!
   
Der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk schaute bei seiner Mitgliederversammlung auf ein aktives Jahr 2017 zurück. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fabian Bacher, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Frauen für die Betriebe und zollte dem lebendigen Programm hohe Anerkennung.

Nach dem einführenden Referat zum Thema "Versorgungswerk der Innungen – Nutzen und Vorteil" durch Thomas Böse und Jürgen Schweiner von der Inter-Versicherung riefen Schriftführerin Andrea Maigler und die Vorsitzende Marianne Steeb das erlebnisreiche Vorjahr in Erinnerung. Themen wie Schwarzarbeit und Finanzkontrolle, arbeitsrechtliche Fragen oder das Handwerkerforum mit der Kreishandwerkerschaft bildeten den fachlichen Rahmen.

"Füße verwöhnen – dem Körper helfen", "Rosen als Wohltat für Körper und Seele" oder "wo bleibe ich bei all den Erwartungen" waren weitere Seminarinhalte. Ein Besuch der Jugendvollzugsanstalt in Ravensburg, ein Frauenfrühstück, der Ferienstammtisch und die Besichtigung der Firma Semler in Dietenheim kamen ebenfalls gut an.

"Sie schaffen Jahr für Jahr einen bemerkenswerten Dreiklang aus fachlichen Fragestellungen, aus geselligen Anlässen und aus Themen, die den Mensch in den Mittelpunkt stellen", zeigte sich Fabian Bacher beeindruckt von den Aktivitäten. Deshalb unterstütze er oder Partner wie die IKK classic, die Inter-Versicherung und die Signal-Iduna die Unternehmerfrauen gerne. Er warb dafür, offensiv Ausrufezeichen in der in weiten Teilen "männerdominierten" Welt des Handwerks zu setzen, um attraktiv für neue Mitglieder zu bleiben.

Wissen und Erfahrungen austauschen und so voneinander profitieren, ist in Zeiten des Netzwerkens ein wichtiger Ansatz, so Bacher weiter. "Leider wird die Rolle der Frauen oft unterschätzt, obwohl sie tragende Säulen im Betrieb sind. Sie übernehmen Verwaltungsarbeit, sind für das Personal zuständig oder bestimmen die Ausrichtung der Betriebe mit".

Handwerk mit Mundwerk
Abschließend lud Marianne Steeb zum politischen Abend am 18. April um 19 Uhr in die Räume der Kreishandwerkerschaft ein. Unter dem Motto "Handwerk mit Mundwerk" referiert die Landespräsidentin der Unternehmerfrauen im Handwerk, Ruth Baumann, über die Herausforderungen der Branche. Versteht die Politik das Handwerk, ist ihre zentrale Fragenstellung. Als erfolgreiche Unternehmerin, wortgewandte und streitbare Kämpferin für die Anerkennung der Leistung der Frauen ist sie bekannt dafür, gerne Klartext zu reden und die Dinge auf den Punkt zu bringen.

Das Jahresprogramm 2018 der Unternehmerfrauen und weitere Infos gibt es auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft (www.kreishandwerkerschaft-bc.de) oder in der Geschäftsstelle am Prinz-Eugen-Weg 17 in Biberach.

Bild: KHS BC

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<td valign=Bäckereien in der Region erhalten Bestnoten
 News vom 23. März 2018
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Bäckereien in der Region erhalten Bestnoten
   
8 Mitglieder der Bäcker-Innung haben ihre Backwaren von einem Qualitätsprüfer kontrollieren lassen. Dabei wurden Brote und Kleingebäck anhand von sechs Kriterien bewertet. "Die gute Beteiligung und die überdurchschnittlichen Ergebnisse belegen das Qualitätsbewusstsein unserer Fachbetriebe", freut sich Innungs-Obermeister Alexander Keim.

Das Ergebnis der Prüfung kann sich sehen lassen. Die Note "sehr gut" erhielten 21 Brote. Eines davon wurde sogar mit "Gold" prämiert, weil es schon im dritten Jahr nacheinander die maximale Punktzahl erreicht hatte. 34 der handwerklich hergestellten Produkte wurden mit "gut" ausgezeichnet.

Das Ergebnis überrascht Qualitätsprüfer und Bäckermeister Manfred Stiefel nicht. Als unabhängiger Sachverständiger ist er landesweit unterwegs: "Die Qualität in Biberach ist schon seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau". Zudem schätzt er neben der Vielfalt der neuen Produkte die örtlichen Besonderheiten wie Seelen und Knauzenbrot. "Sie haben einen spannenden Geschmack". Auch Ehrenobermeister Herbert Bader findet die Prüfung wichtig: "Unser Ziel ist es, die hohe Qualität der Lebensmittel zu erhalten und Tipps zur weiteren Verbesserung zu geben".

Kruste ist das A und O eines Brotes
Zunächst wird das Aussehen zusammen mit der Oberfläche und der Kruste betrachtet. "Die Kruste ist das A und O eines guten Brotes, eine gut ausgeprägte Kruste hält schön frisch", betont Manfred Stiefel. Danach wird das Brot aufgeschnitten. Jetzt spielen Lockerung, Krumenbild und Elastizität eine wichtige Rolle. Schließlich kommt es natürlich noch auf den Geruch und den Geschmack an.

Die Prüfung ist natürlich freiwillig und anonymisiert, aber für Obermeister Alexander Keim von besonderer Bedeutung: "Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Backwaren im Discounter angeboten werden, wollen wir Flagge zeigen und unsere handwerkliche Qualität hervorheben". Deshalb finden sich die Testergebnisse und weitere interessante Informationen für die Öffentlichkeit zugänglich unter www.brotinstitut.de.

Bild: KHS BC

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<td valign=Neues Datenschutzrecht
 News vom 20. März 2018
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Neues Datenschutzrecht
   
Ab 25. Mai 2018 gelten in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union neue Datenschutzregeln.

Hierzu hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks einen übersichtlichen Leitfaden erstellt.

Auf den Seiten des ZDH finden Sie über nachfolgenden Link den Leitfaden zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung in Handwerksbetrieben inklusive umfangreicher Muster.

www.zdh.de/fachbereiche/organisation-und-recht/datenschutz/datenschutz-fuer-handwerksbetriebe/

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<td valign=Aufstiegs-BAföG für über 700 Fortbildungen
 News vom 16. März 2018
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Aufstiegs-BAföG für über 700 Fortbildungen
   
Angehende Handwerksmeister können während ihrer Ausbildungszeit "Aufstiegs-BAföG" beantragen. Die Nachfrage nach dieser Förderung ist derzeit beliebt wie nie.

Der Meister gilt zu Recht als Krönung eines beruflichen Bildungsweges. Wer diesen oder einen anderen Aufstiegsfortbildungsabschluss wie den Fachwirt, Techniker, Erzieher oder Betriebswirt erlangt, hat eine Qualifikation auf dem Niveau eines Hochschulabschlusses mit besten Perspektiven. Auf dem Arbeitsmarkt warten spannende Aufgaben – oder sogar die eigene Unternehmensgründung.

Seit dem 1. August 2016 gilt das neue AFBG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) mit dem das erfolgreiche Meister BAföG zu einem Aufstiegs-BAföG wurde. Gefördert werden nun mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in oder Betriebswirt/in.

Speziell für Meister heißt das: Einkommensunabhängig werden Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie das Meisterprüfungsprojekt mit 40 % unterstützt. Auch beim Darlehensanteil haben sich die Bedingungen verbessert. Ein erfolgreicher Abschluss wird ab 2016 stärker als zuvor belohnt: Nun liegt der "Erfolgsbonus" bei 40 Prozent. Auf Antrag muss der Teilnehmer 40 Prozent des Restdarlehens nicht zurückzahlen.
Auch bei Vollzeitmaßnahmen erhalten die Meisterschüler monatlich mehr Geld. Der Zuschussanteil beim Unterhaltsbeitrag wird von 30,5 auf ca. 43 Prozent erhöht. Der Rest des BAföGs wird über ein Darlehen finanziert, das die Meisterschüler nach dem Abschluss zurückzahlen müssen. Außerdem stieg der Basis Förderbetrag des Aufstiegs-Bafögs von bisher 697 Euro auf 768 Euro monatlich.

Damit bietet das neue AFBG mit höheren Fördersätzen, höheren Zuschussanteilen und höheren Freibeträgen gleichwertige Förderbedingungen, wie sie auch Studierende in Form des BAföG erhalten. Zugleich wird die Förderung geöffnet für Studienabbrecher und Hochschulabsolventen, deren höchster akademischer Grad der Bachelorabschluss ist.

Die Kreishandwerkerschaft Biberach bietet Meisterkurse für Feinwerkmechaniker und Metallbauer sowie die allgemeinen Teile III und IV an. Näheres dazu unter der Rubrik Weiterbildung - Termine ...
Mehr Info zum Aufstiegs-Bafög unter: meister-bafoeg.info/


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Prinz-Eugen-Weg 17
88400 Biberach
Tel: 07351/5092-30
Fax: 07351/5092-40
 
Ab 1. Januar 2009 gilt ein doppelter Steuerbonus für Handwerkerleistungen - Wohnung modernisieren - bis zu 1.200 € Steuern sparen.
 
Mieter, Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaften können 20 % von max. 6.000,- € für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung als Bonus von der Steuerschuld abziehen - also bis zu 1.200 € pro Jahr und Haushalt (gem. neuem § 35a Abs. 3 EStG).
 
Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 07351/509230 oder per eMail an info@kreishandwerkerschaft-bc.de.
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